top of page

Ayurvedische Goldene Milch

Autorenbild: Priska Baierl
Priska Baierl
vor 28 Minuten
4 Min. Lesezeit

Dein wärmendes Herbstgetränk für die windige und kühle Vata-Zeit


gefüllte Tasse auf dem Tisch mit Kardamomkapseln, Pfefferkörner, Ingwerwurzel und Dattelm

Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und der Wind draußen kräftiger weht, darf es zu Hause wieder gemütlicher werden. Eine Tasse ayurvedische Goldene Milch passt wunderbar in diese Jahreszeit und lässt sich mit wenigen Zutaten ganz einfach selbst zubereiten.


In diesem Beitrag erfährst du, was die Goldene Milch mit der ayurvedischen Vata-Zeit zu tun hat, warum sie eine entzündungshemmende Eigenschaft haben kann und wie du sie selbst ganz einfach zubereiten kannst.





Was ist Goldene Milch?

Goldene Milch, auch Golden Milk oder Kurkuma-Latte genannt, ist ein traditionelles Getränk aus der ayurvedischen Küche. Ihre charakteristische goldgelbe Farbe erhält sie durch Kurkuma.

Je nach Rezept werden weitere Gewürze wie Zimt, Ingwer, Kardamom, Muskat und schwarzer Pfeffer ergänzt. Die Gewürze verleihen dem Getränk seinen aromatischen Geschmack.

Die Grundlage bildet Milch oder eine passende pflanzliche Alternative. Je nach Geschmack kannst du deine Goldene Milch leicht süßen oder ganz darauf verzichten.

Für mich ist sie ein schönes Beispiel dafür, wie einfach sich Ayurveda in den Alltag integrieren lässt – ohne komplizierte Routinen oder aufwendige Zutaten.


Warum Goldene Milch besonders gut in die Vata-Zeit passt

Im Ayurveda wird der Herbst mit dem Vata Dosha in Verbindung gebracht.

Vata setzt sich aus den Elementen Luft und Äther zusammen, mit den Eigenschaften wie trocken, leicht, kühl und beweglich.

Wenn draußen Kälte und Wind zunehmen, setzt der Ayurveda deshalb auf einen entsprechenden Ausgleich im Alltag. Warme Mahlzeiten, gekochte Speisen, regelmäßige Routinen und wohltuende Getränke sind typische Bestandteile einer Vata-orientierten Lebensweise.

Genau hier kommt die Goldene Milch ins Spiel.

Sie wird warm getrunken und mit aromatischen Gewürzen zubereitet. Damit passt sie wunderbar in die ayurvedische Herbstküche und kann ein angenehmer Bestandteil deiner persönlichen Vata-Routine sein.

Dabei gilt: Nicht jedes Getränk und nicht jede Gewürzkombination passt für alle Menschen gleichermaßen. Im Ayurveda werden auch die individuelle Konstitution, die aktuelle Befindlichkeit und die Verträglichkeit berücksichtigt.


Kurkuma und die Gewürze der Goldenen Milch

Die klassische Goldene Milch lebt von ihrer Gewürzmischung. Jede Zutat bringt ihren eigenen Geschmack mit.

  • Kurkuma sorgt für die goldene Farbe und eine würzige Note.

  • Zimt ergänzt das Getränk mit seinem süßlich-würzigen Aroma und passt besonders gut in die Herbst- und Winterküche.

  • Ingwer bringt eine frische, kräftige Würze mit und kann sich positiv auf unsere Verdauung, das Agni, auswirken

  • Kardamom rundet den Geschmack mit einer aromatischen Note ab.


Die Gewürze werden traditionell in der ayurvedischen Küche verwendet.

Im Ayurveda wird Kurkuma seit Jahrhunderten geschätzt und traditionell aufrgrund der vielfältigen Eigenschaften verwendet. Kurkuma wird dabei eine entzündungshemmende und reinigende Eigenschaft zugeschrieben. Schwarzer Pfeffer wird häufig in der Goldenen Milch ergänzt, da das darin enthaltene Piperin die Aufnahme von Curcumin, einem Inhaltsstoff des Kurkumas, unter bestimmten Bedingungen verbessern kann.


Mein Tipp: Starte mit einer milden Gewürzmischung und passe die Intensität deinem Geschmack und deiner Verträglichkeit an.


Goldene Milch für Vata, Pitta & Kapha

Grundsätzlich kann die Goldene Milch für alle drei Dosha-Typen geeignet sein. Im Ayurveda kommt es jedoch darauf an, die Zutaten und Gewürze an die individuelle Konstitution und aktuelle Balance der Doshas anzupassen.


VATA: Vata-Typen profitieren traditionell von warmen, nährenden und leicht öligen Speisen und Getränken. Hier eigenen sich Kuhmilch, Mandel-, Hafer- oder Reisdrink mit etwas Ghee sehr gut. Wärmende Gewürze wie Zimt, Ingwer, Süßholz und Vanille können sehr wohltuend für Vata-Typen sein.


PITTA: Für Pitta-Typen empfiehlt sich eine mildere Variante mit Mandel- oder Reisdrink (an wärmerenden Tagen auch Kokosmilch) sowie weniger stark wärmenden Gewürzen. Hier sollte etwas weniger Ingwer und schwarzer Pfeffer verwendet werden. Kühlende, süße Gewürze hingegen wie Kardamom und Vanille können etwas mehr verwendet werden.


KAPHA: Kapha wird traditionell mit den Eigenschaften schwer, kühl und feucht beschrieben. Deshalb bieten sich hier leichtere Varianten wie Reisdrink an oder Kuhmilch etwas verdünnt mit Wasser. Wärmende, aktivierende Gewürze wie Zimt, Ingwer und Pfeffer können Leichtigkeit und Energie bringen.


Goldene Milch von Inner Sparkle*

Für alle die lieber auf eine fertige Gewürzmischung zurückgreifen, kann ich die Goldene Milch Mischung von Inner Sparkle* empfehlen. Es handelt sich hierbei um ein Goldenes Milch Pulver aus kontrolliert biologischem Anbau, das zudem frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen ist und ohne Füllstoffe auskommt.

Zudem ist noch kein Süßungsmittel enthalten, sodass du hier nach belieben selber süßen kannst. Oft sind in Fertigmischung nämlich bereits Süßungsmittel enthalten, wodurch sie einen hohen Zuckergehalt aufweisen. Hier kannst du deine Goldene Milch mit einer Süße deiner Wahl selber gesünder süßen.


Für Euch gibt es übrigens mit dem Code "Priska10" exclusiv 10 % Rabatt auf Eure Bestellung im Onlineshop von Inner Sparkle*.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren.


Tasse goldene Milch auf dem Tisch mit Gewürzen und Datteln

Ayurvedische Goldene Milch


ZUTATEN

  • 250 ml Mandeldrink

  • 1/2 TL Kurkumapulver

  • 1/4 TL Kardamom

  • 1/4 TL Ceylon-Zimt

  • 1/4 TL Ingwerpulver

  • 1/4 TL Vanille gemahlen

  • Prise Pfeffer

  • 1 Dattel

  • 1/4 TL Ghee (vegan: Kokosöl)


ZUBEREITUNG

Alle Zutaten in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze kurz köcheln lassen. Dann in einen Mixer geben und in eine Tasse füllen. Anschließend mit etwas Zimt bestreuen.


Tipp: Für die Goldene Milch als Schlummertrunk füge gerne noch eine Prise Muskat hinzu.



Lass es mich gerne auf Instagram oder in den Kommentaren wissen, wenn Du das Rezept ausprobiert hast.


*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.

Kommentare


bottom of page